Tiktok, Gefühle und der 40er Bizeps

Thema: Onlineradikaliserung mit besonderem Fokus auf die Manosphere. „Male loneliness epidemic“ und der Anstieg der Gewalttaten an FLINTA und Queers zeigen: gezielte Online-Radikalisierung von Jungen und jungen Männern ist real und hat fatale Konsequenzen. Was steckt hinter Videos, in denen Männer sich gegenseitig dazu bringen, ihre Gefühle „runterzuschlucken“ und Frauen zu verachten? Wie laufen Radikalisierungsprozesse […]

Rechtsextremismus im digitalen Raum erkennen und handeln

In der digitalen Welt bestimmen Algorithmen zunehmend, welche Inhalte wir sehen – und welche nicht. Diese unsichtbaren Filtermechanismen haben maßgeblichen Einfluss darauf, wie sich politische Meinungen bilden und wie sich rechtsextremistische Inhalte im Netz verbreiten. Soziale Netzwerke und digitale Plattformen werden zunehmend genutzt, um rechtsextreme Ideologien, menschenfeindliche Narrative und Desinformation zu verbreiten. Dabei treten rechtsextremistische Inhalte häufig nicht offen, sondern in Form von Codes, Symboliken, Memes, Hashtags oder scheinbar humorvollen Beiträgen auf.

Die Veranstaltung gibt einen Einblick in aktuelle Erscheinungsformen von Rechtsextremismus im Netz und zeigt anhand konkreter Beispiele typische Erkennungsmerkmale rechtsextremer Online-Kommunikation. Thematisiert werden unter anderem rassistische und antisemitische Inhalte, digitale Mobilisierungsstrategien sowie Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit problematischen Beiträgen.

Nebem dem Vortrag des Teams der Niedersächsischen Landesmedienanstalt aus den Bereichen Regulierung und Recht sowie Medienkompetenz, bietet die Veranstaltung Raum für Austausch in moderierten Kleingruppen zu verschiedenen themenrelevanten Fragestellungen.

Hinweis: Im Vortrag werden Beispiele rechtsextremistischer Inhalte aus dem Internet gezeigt, die trotz Verpixelung emotional belastend wirken können.

Referent\*innen: Team der Niedersächsischen Landesmedienanstalt aus den Bereichen Regulierung und Recht sowie Medienkompetenz

Schulmedientage

Die Schulmedientage sind Veranstaltungen, bei denen Workshops, Vorträge und Informationsangebote rund um die Vermittlung von Medienkompetenz für Lehrkräfte und Pädagoginnen angeboten werden. Sie bieten eine Plattform für Fortbildung und Austausch zur Medienkompetenz in Schulen. Workshops und Vorträge machen es möglich, digitale Angebote praktisch kennenzulernen und pädagogisches Wissen zu erweitern. So unterstützen sie die professionelle Nutzung und kritische Einordnung von Medien im Bildungsalltag. Nähere Informationen hier