Medienerziehung

Was man mit dem Handy besser (nicht) machen sollte ...
Adressaten: Lehrkräfte, Erzieher/-innen, Multiplikator/-innen, Eltern
Inhalt: Das Handy, ursprünglich als tragbares Telefon bekannt, ist zum Multi-Funktions-Gerät geworden. Die Kamera-Funktionen,die MP3-Abspielmöglichkeiten oder der kabellose Datentausch per Bluetooth sind nur drei Beispiele für die Handynutzung vieler Schülerinnen und Schüler.
Doch gerade dieser Umgang mit dem Handy führt in vielen Schulen zu Problemen: Oft werden Schüler (und auch Lehrer) gegen ihren Willen gefilmt. Das Material wird anschließend im Internet oder vonHandy zu Handy verbreitet – ohne Rücksicht auf Persönlichkeitsrechte. Eine neue Art des Mobbings bis hin zur Erpressung hat sich etabliert. Ein Unrechtsbewusstsein ist bei den betreffenden Tätern oft nicht festzustellen – auch die Opferrolle wird oft nicht ausreichend berücksichtigt. In diesem Seminar wird die großenteils sehr kompetente, aber eben auch kritische Handynutzung von Kindern und Jugendlichen beschrieben. Darüber hinaus soll entwickelt werden, wie man der problematischen Nutzung in der Schule begegnen kann.
Dauer:  
Dozent: Moritz Becker
Kontakt: smiley e.V., Tel. 0511 / 213 599 27,
E-mail: moritz.becker@smiley-ev.de
Teilnahmegebühr 15,- Euro

 

Spuren im Netz – Selbstinszenierung von Schülerinnen und Schülern und ihre Folgen am Beispiel von SchülerVZ
Adressaten: Lehrkräfte, Erzieher/-innen, Multiplikator/-innen, Eltern
Inhalt:

Internet-Angebote wie das SchülerVZ erfeuen sich bei vielen Schülerinnen und Schülern immer größere Beliebtheit.
Jugendliche stellen Informationen von sich ins Internet – oft ohne zu wissen, welche Folgen das Preisgeben von perönlichen Daten oder Fotos in der grenzenlosen Online–Welt haben.
Darüber hinaus scheint auch Mobbing im Internet eine größere Rolle zu spielen – scheinbar eignet sich z.B. das Schüler- VZ ideal, um andere bloß zu stellen, zu verleumden und auszugrenzen. Es entstehen unter Umständen Konflikte, die dann in den Schulalltag hineinreichen. In diesem Seminar wird das Phänomen dieser Mediennutzung grundlegend analysiert und gemeinsam nach Handlungsansätzen für den Schulalltag gesucht.

Dauer: 4,5 Stunden
Dozent: Moritz Becker
Kontakt: smiley e.V., Tel. 0511 / 213 599 27,
E-mail: moritz.becker@smiley-ev.de
Teilnahmegebühr 15,- Euro

Clips auf dem Handy, im Internet bei youtube.com und Co
Adressaten: Lehrkräfte, Erzieher/-innen, Multiplikator/-innen, Eltern
Inhalt: Immer wieder tauchen kurze Filme auf dem Handy von Jugendlichen auf, teilweise auch problematische Clips mit pornografischen oder gewaltverherrlichenden Inhalten. Interessanter sind allerdings die mit der Handykamera (oder auch mit der Webcam) selbst produzierten Filmchen, die sich mitunter rasend schnell von Handy zu Handy aber auch über das Internet verbreiten. Durch verschiedene Beispiele wird die problematische Nutzung der Kamera in Bezug auf Persönlichkeitsrechte, Verleumdung, Beleidigung bis hin zu gezieltem Mobbing schnell deutlich.
Auf dieser Grundlage soll diskutiert werden, was hinter diesem Phänomen steckt, das Jugendliche dazu motiviert, sich unter Umständen sogar freiwillig im Internet zu blamieren. Es soll erarbeitet werden, welche Möglichkeiten wir als Pädagogen haben, konstruktiv mit der Situation umzugehen, in der einiges, was peinlich oder scheinbar lustig ist, den direkten Weg vom Schulhof ins Internet findet.
Dauer: 4,5 Stunden
Dozent: Moritz Becker
Kontakt: smiley e.V., Tel. 0511 / 213 599 27,
E-mail: moritz.becker@smiley-ev.de
Teilnahmegebühr 15,- Euro

Deutscher Gangsterrap: sexistisch, drogen- und gewaltverherrlichend oder alles nur Spaß?
Adressaten: Lehrkräfte, Erzieher/-innen, Multiplikator/-innen, Eltern
Inhalt:

Deutscher Gangsterrap: sexistisch, drogen- und gewaltverherrlichend oder alles nur Spaß?

Der sog. „Gangsterrap“ begleitet viele Kinder und Jugendliche tagtäglich Zuhause oder unterwegs auf dem MP3-Player. Viele Texte der kommerziellen Vorbilder verkörpern ein vermeintliches Ghetto-Ideal, das selten bzw. fast nie der tatsächlichen eigenen Lebenswelt der jungen Hörer entspricht. Eltern, Schulen und Jugendeinrichtungen sind in Sorge um die Wirkung der oftmals sexistischen, gewalt- und drogenverherrlichenden Texte auf die Entwicklung von Mädchen und Jungen.

In diesem Seminar wird die jugendkulturelle Relevanz und die einhergehende Problematik erläutert und nähergebracht. Auf dieser Grundlage werden die Chancen und Grenzen für eine notwendige pädagogische Begleitung und insbesondere die Rolle der Pädagogen erarbeitet und diskutiert. Das auf den ersten Blick scheinbar unbeherrschbare Phänomen lässt sich auf den zweiten Blick an vielen Stellen ideal dem Lehrplan entsprechend (z.B. im Deutsch-, Musik- oder Religionsunterricht) oder als medienpädagogisches Projekt in der außerschulischen Jugendbildung behandeln.

Dauer: 4,5 Stunden
Dozent: Moritz Becker
Kontakt: smiley e.V., Tel. 0511 / 213 599 27,
E-mail: moritz.becker@smiley-ev.de
Teilnahmegebühr 15,- Euro

Computerspiele für Kinder
Adressaten: Erzieher und Erzieherinnen, Grundschullehrer und -lehrerinnen.
(Eltern)
Inhalt:

Computerspiele werden in fast jeder Familie gespielt. Besonders Jungen sind fasziniert von den virtuellen Welten, in denen sie sich kämpferisch behaupten können. Mädchen legen mehr wert auf Geschicklichkeitsspiele und auf solche, in denen es um Beziehungen geht. Die Wirkung von den „Ballerspielen“ ist umstritten. In diesem Seminar sollen einige Spiele ausprobiert werden, um die Faszination aber auch das Gefahrenpotential einschätzen zu können.
Themen der Fortbildung werden u.a. sein

• Faszination von Computerspielen, was fesselt wen und warum?
• Welche Spiele für welches Alter und welches Geschlecht?

Dauer: Ein Nachmittag (ca. 3 Std.)
Dozent: Ulrike Nädler, Medienpädagogische Beraterin Medienzentrum HannoverEltern-Medien-Trainerin
Kontakt: ulrike.naedler@mzrh.de

 

Computerspiele für Jugendliche
Adressaten: Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen
Inhalt:

Computerspiele werden in fast jeder Familie gespielt. Besonders Jungen sind fasziniert von den virtuellen Welten, in denen sie sich kämpferisch behaupten können. Mädchen legen mehr Wert auf Geschicklichkeitsspiele und auf solche, in denen es um Beziehungen geht.
In diesem Seminar sollen einige Spiele ausprobiert werden, um die Faszination aber auch das Gefahrenpotential einschätzen zu können.

  • Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
  • Die Faszination von Computerspielen, was fesselt wen und warum?
  • Welche Spiele für welches Alter und welches Geschlecht?
  • Ego-Shooter und Killerspiele: Wie werden sie gespielt, was bewirken sie?
  • Spielekonsolen  (Wii)

Ziel der Fortbildung: Gestalten von eigenen Elternabenden in den Bildungseinrichtungen.

Dauer: Ein Nachmittag (ca. 3 Std.)
Dozent: Ulrike Nädler, Medienpädagogische Beraterin Medienzentrum Hannover
Eltern-Medien-Trainerin
Kontakt: ulrike.naedler@mzrh.de

 

Fernsehen
Adressaten: Erzieher und Erzieherinnen, Grundschullehrer und -lehrerinnen. (Eltern)
Inhalt:

Das Fernsehen ist das Leitmedium in vielen Familien. Hier lernen die Kinder den Umgang mit Informationen und mit unterhaltenden Angeboten.
Durch die zunehmende Verbreitung von Fernsehgeräten in Kinderzimmern müssen sich die Erziehenden mit den Kindern über die Nutzung von Fernsehangeboten auseinander setzen. Die Kenntnis der Lieblingssendungen von Kindern ist dabei von Vorteil.

  • Mediennutzung von Kindern
  • Der Fernsehalltag von Kindern
  • Wie viel TV ist sinnvoll, wo sind die Grenzen?
  • „Gutes Fernsehen - schlechtes Fernsehen“?

Ziel der Fortbildung: Gestalten von eigenen Elternabenden in den Bildungseinrichtungen.

Dauer: Ein Nachmittag (ca. 3 Std.)
Dozent: Ulrike Nädler, Medienpädagogische Beraterin Medienzentrum Hannover
Eltern-Medien-Trainerin
Kontakt: ulrike.naedler@mzrh.de

Internet: Kommunikationsformen von Kindern und Jugendlichen
Adressaten: Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen
Inhalt:

Nach neuesten Untersuchungen haben fast alle Mädchen und Jungen im schulpflichtigen Alter Zugang zum Internet. Dies bietet ihnen einerseits große Chancen, ihr Wissen zu vertiefen und schnell und günstig zu kommunizieren. Andererseits hält das weltweite anonyme Netz auch Inhalte bereit, die für Kinder und Jugendliche gänzlich ungeeignet sind. Eine Beeinträchtigung durch problematische Angebote kann aufgrund der Struktur des Internets nicht ausgeschlossen werden: Eine Kontrolle der Angebote ist nicht zu 100 Prozent möglich.

  • Chancen und Gefahren durch das Internet: Welche Inhalte nutzen Mädchen und Jungen?
  • Achtung Jugendgefährdung! Gewalt, Pornografie und Ekelbilder
  • Chatrooms: Worauf müssen Kinder und Jugendliche achten?
  • Communities
  • Online Spiele
Dauer: Ein Nachmittag (ca. 3 Std.)
Dozent: Ulrike Nädler,Eltern-Medien-Trainerin
Kontakt: ulrike.naedler@mzrh.de

Social Communities
Adressaten: Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen
Inhalt:

Social Communities
SchülerVZ - Spickmich - Internet/Cybermobbing

Was geht da vor?
Thema der Fortbildung:

  • Was sind Social Communities?
  • Wo liegen die Gefahren?
  • Gibt es auch gute Aspekte?
  • Vorstellung von Unterrichtsmaterialien

Adressaten: Lehrer und Lehrerinnen Sek I

Dauer: Ein Nachmittag (ca. 2 Std.)
Dozent: Ulrike Nädler, Medienpädagogische Beraterin Medienzentrum Hannover
Eltern-Medien-Trainerin
Kontakt: ulrike.naedler@mzrh.de